Montag, 5. September 2016

(Rezension) Lucinda Riley - Helenas Geheimnis

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Genre: Roman
Originaltitel: Helena's Secret
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 29. Februar 2016
Seiten: 601
ISBN: 978-3-442-48405-8

Preis: 9,99 €









Inhalt:

Viele Jahre sind vergangen, seit Helena Beaumont als junge Frau einen wunderbaren Sommer auf Zypern verbracht und dort ihre erste große Liebe erlebt hat. Nun kehrt sie zum ersten Mal zurück in das schöne alte Haus, um dort mit ihrer Familie die Ferien zu verbringen. Unbeschwerte Tage sollen es werden, verträumte Stunden am Meer und lange Nächte auf der Terrasse, doch schon bei ihrer Ankunft empfindet Helena ein vages Unbehagen. Sie allein weiß, dass die Idylle bedroht ist – denn es gibt Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die sie ihrem Mann und ihren Kindern stets eisern verschwiegen hat. Wie lange aber kann sie die Fassade der glücklichen Familie noch aufrechterhalten? Als sie dann plötzlich ihrer Jugendliebe Alexis gegenübersteht, ahnt sie, dass diese Begegnung erst der Anfang einer Verkettung von Ereignissen ist, die ihrer aller Leben auf eine harte Bewährungsprobe stellt ...


Meine Meinung:

Die Geschichte besteht zum Teil aus Tagebucheinträgen von Helenas Sohn Alex, der wissen will, wer sein Vater ist, und der andere Teil wird in der dritten Person erzählt. Beides ist durch den angenehmen Schreibstil der Autorin leicht zu lesen und gut verständlich, jedoch finde ich, dass die Geschichte insgesamt unnötig in die Länge gezogen wurde.

Man weiß als Leser schnell, welcher Art Helenas Geheimnis ist, denn ihr Sohn Alex weiß nicht, wer sein Vater ist. Ich bin ja bei sowas immer geneigt, selbst herausfinden zu wollen, was des Rätsels Lösung ist, aber leider fehlten mir  hier die kleinen Hinweise - oder habe ich sie übersehen?
Die Charaktere fand ich allesamt etwas flach und konnte ihr Verhalten oft nicht so recht nachvollziehen. Außerdem wirkte es auf mich mit dem Haufen Menschen, die Helenas Haus zeitweise bevölkern und die sonst so dazukommen auch etwas überladen.

Wer gerne dicke Wälzer liest, aber keine hochtrabende Literatur mag, wird dieses Buch mögen.

       

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